Foto-album Landesweiter Generalstreik: Als light angekündigt, aber bereits mit Verletzten

Landesweiter Generalstreik: Als light angekündigt, aber bereits mit Verletzten

vor ungefähr 4 Monaten

Endlich Entwarnung: alle Zufahrten wurden von subversiven Elemente gesäubert, es gibt Verwundete und Verhaftete, aber bisher leider keine Toten ...


Landesweiter Generalstreik: Als ...

Landesweiter Generalstreik: Als ...

Cred. laizquierdadiario.com

Die Mehrheit der obersten Gewerkschaftsbosse waren ja immer mehr auf Seiten der Oligarchie den auf Seiten derer, die sie vorgaben zu vertreten: der Arbeiter.

Dies ist natürlich weder eine großartige Neuigkeit, noch ist dies einzig und allein in Argentinien so.

In Anbetracht regelmäßig eintreffender Kuverts mit ein klein wenig Bestechungsgeld, der Zuweisung von Staatsjobs an Söhne, Töchter und Neffen, brauchten sie fast eineinhalb Jahre, um, bereits unter starken Druck der Gewerkschaftsbasis, halbherzig zu einem General-Streik lightlight aufzurufen:

Die, mit dem Regime abgekartete Idee, war, dem gemeinen Volk einfach einen Feiertag mehr zu geben, was, so glaubten Regime-Vertreter und Gewerkschaftsbosse einstimmig, von der Arbeiterschaft mit Begeisterung aufgenommen und enorm zur Beruhigung der angespannte Lage beitragen würde:

Versammlungen, Ansprachen und Protestmärschen waren für diesen Streik-Tag am 6. April 2017, nicht vorgesehen.

Regime und regime-freundliche Medien wurden nicht müde zum Brechen des Streiks aufzurufen. Die sogenannten Arbeitswilligen sollten Fahrräder und vor allem ihre Privat-Autos benutzen, um dennoch irgendwie zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Parkgebühren in der Bundeshauptstadt wurden für den Streiktag ausgesetzt.

Allerdings wurde die argentinische Volksseele offenbar wieder einmal falsch eingeschätzt, oder aber die Wirtschafts- und Personalpolitik des Regimes, welche zu landesweiter fortschreitender Verarmung, Massenentlassungen, Pensions- und Lohnkürzungen, Energie- und Wasserpreiserhöhungen von bis zu sechstausend Prozent geführt hat, war auch endlich in den Gehirnen der Leute angekommen:

Bereits im Morgengrauen wurden von Streikenden die Zubringer-Autobahnen zur Bundeshauptstadt blockiert.

Das Regime schickte bissige Hunde, Pferde, Wasserwerfer, Straßenpanzer, viele Gendarmen sowie hunderte mutige, starke, schwerbewaffnete Polizisten, in den Krieg gegen die Protestanten.

Um 11 Uhr konnte endlich Entwarnung gegeben werden:

Alle Zufahrtsstraßen seien von subversiven Elemente gesäubert worden, sagte ein Polizeisprecher.

Banken, Tankstellen, nationale und internationale Flughäfen, viele Geschäfte und Unternehmen sind wegen Streiks geschlossen. Taxis, U-Bahnen und Busse funktionieren nicht, Krankenhäuser arbeiten nur für Notfälle.

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Gendarmerie mit Super-Gendarm

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Protestanten werden zurückgedrängt

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