Seitenblicke - yVos Argentinien heute

Seitenblicke

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Dinge, die geschehen, die es gibt, und Dinge, die so sind, wie sie sind

Kuriositäten und Ereignisse, die mitunter in der argentinischen Presse- und Medienlandschaft keinen Eingang finden. Weil zu unbedeutend oder weil zu peinlich für das herrschende Macristen-Regime.

Landesweiter Generalstreik: Als light angekündigt, aber bereits mit Verletzten

vor ungefähr 8 Monaten

Pro Scrito

Endlich Entwarnung: alle Zufahrten wurden von subversiven Elemente gesäubert, es gibt Verwundete und Verhaftete, aber bisher leider keine Toten ...
Landesweiter Generalstreik: Als light angekündigt, aber bereits mit Verletzten

Landesweiter Generalstreik: Als light angekündigt, aber bereits mit Verletzten

Cred. laizquierdadiario.com

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Die Mehrheit der obersten Gewerkschaftsbosse waren ja immer mehr auf Seiten der Oligarchie den auf Seiten derer, die sie vorgaben zu vertreten: der Arbeiter.

Dies ist natürlich weder eine großartige Neuigkeit, noch ist dies einzig und allein in Argentinien so.

In Anbetracht regelmäßig eintreffender Kuverts mit ein klein wenig Bestechungsgeld, der Zuweisung von Staatsjobs an Söhne, Töchter und Neffen, brauchten sie fast eineinhalb Jahre, um, bereits unter starken Druck der Gewerkschaftsbasis, halbherzig zu einem General-Streik lightlight aufzurufen:

Die, mit dem Regime abgekartete Idee, war, dem gemeinen Volk einfach einen Feiertag mehr zu geben, was, so glaubten Regime-Vertreter und Gewerkschaftsbosse einstimmig, von der Arbeiterschaft mit Begeisterung aufgenommen und enorm zur Beruhigung der angespannte Lage beitragen würde:

Versammlungen, Ansprachen und Protestmärschen waren für diesen Streik-Tag am 6. April 2017, nicht vorgesehen.

Regime und regime-freundliche Medien wurden nicht müde zum Brechen des Streiks aufzurufen. Die sogenannten Arbeitswilligen sollten Fahrräder und vor allem ihre Privat-Autos benutzen, um dennoch irgendwie zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Parkgebühren in der Bundeshauptstadt wurden für den Streiktag ausgesetzt.

Allerdings wurde die argentinische Volksseele offenbar wieder einmal falsch eingeschätzt, oder aber die Wirtschafts- und Personalpolitik des Regimes, welche zu landesweiter fortschreitender Verarmung, Massenentlassungen, Pensions- und Lohnkürzungen, Energie- und Wasserpreiserhöhungen von bis zu sechstausend Prozent geführt hat, war auch endlich in den Gehirnen der Leute angekommen:

Bereits im Morgengrauen wurden von Streikenden die Zubringer-Autobahnen zur Bundeshauptstadt blockiert.

Das Regime schickte bissige Hunde, Pferde, Wasserwerfer, Straßenpanzer, viele Gendarmen sowie hunderte mutige, starke, schwerbewaffnete Polizisten, in den Krieg gegen die Protestanten.

Um 11 Uhr konnte endlich Entwarnung gegeben werden:

Alle Zufahrtsstraßen seien von subversiven Elemente gesäubert worden, sagte ein Polizeisprecher.

Banken, Tankstellen, nationale und internationale Flughäfen, viele Geschäfte und Unternehmen sind wegen Streiks geschlossen. Taxis, U-Bahnen und Busse funktionieren nicht, Krankenhäuser arbeiten nur für Notfälle.

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Demonstration der Freunde des Regimes am 1. April

vor ungefähr 8 Monaten

Pro Scrito

Demonstration der Freunde des Regimes am 1. April

Demonstration der Freunde des Regimes am 1. April

Die Teilnehmerzahl war beachtlich, etliche marschierten mit den neuesten Modellen von Toyota Hilux und Volkswagen Amarok, das angesagte Großereignis blieb jedoch aus.

In weiser Vorahnung, waren alle Vertreter des Macristen Regimes dieser Kundgebung ferngeblieben.

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Argentiniens Bildungsminister: Hitler war eigentlich ganz ok.

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Einige sagen, Argentinien geht in Richtung Nazi-Staat.
Argentiniens Bildungsminister: Hitler war eigentlich ganz ok.

Argentiniens Bildungsminister: Hitler war eigentlich ganz ok.

Nachdem er schon vor ein paar Wochen von einem Berater des ehrenhaften Präsidenten gelobt worden war, konnte der Edel-Deutsche Adolf Hitler in diesen Tagen eine weitere Auszeichnung einheimsen:

Der Bildungsminister von Argentinien, Esteban Bullrich, besuchte Anne Franks Haus in Amsterdam und sagte über Anne Frank:

Ihre Träume wurden von einer Führerschaft zurechtgestutzt, welche nicht in der Lage war, alle zu vereinen.

Das einzige Problem von Hitler und seinen Nazis war also kein anderes, als dass nicht alle Deutschen auf ihrer Seite waren.

Wie in Argentinien in diesen Tagen, gibt es immer einige, die halt nicht ganz so zufrieden mit dem Größenwahn von Regimen sind.

Quelle Info: minutouno.com

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Felipe González in Argentinien: Gesagt, nicht gesagt, aber immerhin dementiert

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Seifenoper Expräsidentin Cristina geht ins Gefängnis, Folge 753 - mitwirkende Gäste: Felipe González Spanien und die Zeitung Clarin
Felipe González in Argentinien: Gesagt, nicht gesagt, aber immerhin dementiert

Felipe González in Argentinien: Gesagt, nicht gesagt, aber immerhin dementiert

Felipe González ist ein ehemaliger spanischer sozialistischer Ministerpräsident (Partei PSOE), dem zu Zeiten der argentinischen Militär-Diktatur Geheim-Pakte mit ebendieser nachgesagt werden, der aber auch sonst allem und jedem, was irgendwie nach Korruption klang, nicht unbedingt abgeneigt war.

Dieser Tage besuchte Felipe González den honorablen Präsidenten Mauricio Macri.

Man sprach über dieses und jenes, so sagt man.

Das regimenahe Boulevardblatt Clarín, veröffentlichte daraufhin auf seiner Titelseite, in den für ein Schmierblatt üblichen Balkenlettern, dass Felipe González Macri dazu gedrängt habe, die Expräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner in den Kerker zu werfen, um eventuellen spanischen Investoren die Unsicherheit zu nehmen, ob sie denn nun investieren sollen oder nicht.

Dazu sollte man wissen, dass die Tageszeitung Clarín Teil eines Medienkonglomerat ist, welches mittels Cablevision und DirecTV (at&t, Turner) 100% der Fernseh-Kanäle kontrolliert und mittels FiberTel und DirecTV rund 80% des Internets in Argentinien unter Kontrolle hat.

Die Idee dahinter, die Expräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner in den Kerker zu werfen, ist recht einfach gestrickt: Wer im Gefängnis sitzt, kann schwerlich auf die politische Bühne zurückkehren bzw. dort aktiv agieren.

Und in wenigen Monaten stehen Parlaments- und Senatswahlen an, wo ein Wahlsieg Kirchners, schon aufgrund der etwas desaströsen Wirtschaftspolitik, der Preiserhöhungen für Energie und Wasser von bis zu 6000%, etc. etc. nicht nur nicht auszuschließen ist, sonder sogar wahrscheinlich wäre.

Zu Stellungsnahmen aufgefordert, zeigte sich Felipe González bestürzt, und dementierte eifrig, dies je gesagt oder gefordert zu haben.

Der honorable Präsident Mauricio Macri hingegen war zu keiner Stellungsnahme bereit.

Soweit so gut.

Dem geschulten Beobachter erstaunt ja weniger, dass Politiker etwas sagen oder nicht sagen, dann dementieren oder bestätigen, sondern eas die Aufmerksamkeit erregt, ist,dass in Argentinien offensichtlich irgendwelche dahergelaufenen Politiker, und nicht etwa eine unabhängige Justiz, darüber entscheiden, wer ins Gefängnis kommt und wer nicht, und wem, dann nach Monaten oder Jahren, irgendwelche Prozesse angehängt werden (z.B. wegen schlechter Führung in der Vorsorgehaft), Prozesse, die einzig und alleine als Vorwand dazu dienen, die willkürlich verhängte Vorsorgehaft weiter auszudehnen.

So geschehen im Falle von Milagro Sala, die vor nunmehr fast eineinhalb Jahren vom Provinzpolitiker Gerardo Morales ins Gefängnis geworfen wurde, weil sie Frau und Indianerin ist.

Milagro Sala wurde trotz Aufforderungen von Seiten des Südamerika-Parlaments (dessen gewählte Abgeordnete Milagro Sala ist) und trotz dringender Appelle der UNO nicht freigelassen.

Offenbar ist für die Expräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner ähnliches vorgesehen.

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Argentinien auf dem Weg zum Nazi-Staat?

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Nazi-Handlungen und Nazi-Vorgehen, Verfolgungen, etc. Keiner glaubt mehr an Zufall.
Argentinien auf dem Weg zum Nazi-Staat?

Argentinien auf dem Weg zum Nazi-Staat?

Cred. blogspot.com.ar

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Die Gouverneurin der Provinz Buenos Aires bekämpft den Lehrer-Streik mit dem Bezahlen von Prämien an Lehrer, die Kollegen denunzieren, welche eine andere politische Position haben, wohl, um sie sie zu entlassen, zu bestrafen, oder was auch immer. Auch wurde die Polizei in die öffentlichen Schulen geschickt, um herauszufinden, wer politisch anders denkt.
Das alles erinnert nach Gauleiter, wachsame Volksgenossen und Gestapo.

In einem Sportverein schickte die Vereinsleitung an die Eltern der Kinder einen Brief, mitteilend, dass der ehrenwerte Präsident kommt, und dass die Anwesenheit ja oder ja, verpflichtend ist.
Das klingt irgendwie wie Hitlerjugend und gekämmt und gescheitelt zu sein, wenn der i1*Führer
kommt.

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Es schloss der fleischverarbeitende Betrieb von General Acha

vor ungefähr 9 Monaten

124 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz
Es schloss der fleischverarbeitende Betrieb von General Acha

Es schloss der fleischverarbeitende Betrieb von General Acha

Weit über 13 Millionen der 40 Millionen Argentinier leben mittlerweile unter Armutsgrenze.

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SanCor schließt 4 Werke - 500 Arbeitslose mehr

vor ungefähr 9 Monaten

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SanCor schließt 4 Werke - 500 Arbeitslose mehr

SanCor schließt 4 Werke - 500 Arbeitslose mehr

Mit der Freigabe der Importe, dem Rückgang des Verbrauchs von Milch und Milchprodukten um 25%, dem Rückgang Milchexporte um 55%, ist es kein all zu großes Wunder, dass auch Milchindustrie vom neiliberalen Wirtschafstmodell tief in die Krise geführt wurde.
Das Unternehmen SanCor hat soeben 4 Werke geschlossen, 500 Lkw-Fahrer wurden gefeuert.

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Argentinien: Jeden Tag etwas näher an den Bürgerkrieg heran

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Argentinien: Jeden Tag etwas näher an den Bürgerkrieg heran

Argentinien: Jeden Tag etwas näher an den Bürgerkrieg heran

weitere Fotos (2 Fotos) 

Die Arbeiter des wiederhergestellten und selbstverwalteten Unternehmens Acoplados del Oeste (vormals Petinari, Branche: Metallverarbeitung), von seinen ehemaligen Besitzern absichtlich in den Ruin getrieben, sind in Schwierigkeiten.
Bewaffnete Einheiten des Regimes kamen, um zu verhindern, dass Arbeiter zur Arbeit gehen können.

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Das Molkereiwerk der Firma Serenísima in Rufino wird geschlossen

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Das Molkereiwerk der Firma Serenísima in Rufino wird geschlossen

Das Molkereiwerk der Firma Serenísima in Rufino wird geschlossen

Cred. 24con.com

Die Firma Serenísima teilte ihren Arbeitern des Werkes in Rufino mit, dass aufgrund der anhaltenden Krise im Molkerei-Sektor der Betrieb geschlossen wird.

In den letzten Monaten verschwanden in Argentinien unzählige Milchabgabe-Stellen, die Preise für Milch-Produkte explodierten förmlich, logischerweise fiel der Absatz von Milch und Milch-Produkten dadurch ins Bodenlose.

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Manchmal muss

man sich die

Farben erträumen

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