Die Kehrseite des Wandels

Die Kehrseite des Wandels

Seite 1

von 6 Seiten im Bereich Die Kehrseite des Wandels

Der Wandel zum Wandel

Angewandter Neoliberalismus: Fotos und Nachrichten die zwar alle mitbekommen haben, aber die es trotzdem nicht auf die Titelseiten schafften.

Halbzeit-Wahlen in Argentinien
Halbzeit-Wahlen in Argentinien

Halbzeit-Wahlen in Argentinien

Cred. 0223.com.ar

Tief sitzt der Schock über das Auffinden des Leichnams von Santiago Maldonado und den anhaltenden Vertuschungsversuchenin diesem Mordfall von Seiten des Regimes in der Bevölkerung.
Auch die Sorge, die persönlichen wirtschaftlichen Umstände betreffend, beunruhigt weite Teile des Volkes - wurden ja unverhohlen für nach den Wahlen wiederum neuerliche Tarifsprünge nach oben bei Wasser, Energie und Kraftstoffen angekündigt.

Ob dies allerdings ausreichend sein wird, dass die Wählerschaft ein deutliches Signal gegen das von Willkür, Freunderlwirtschaft, gewaltsames Vorgehen gegen Oppositionelle geprägte Macristen-Regime, setzt, bleibt abzuwarten.

Was von der peronistischen Opposition noch übrig ist (ein Gutteil wurde ja buchstäblich vom Macristen-Regime mit diversen, millionenschweren Zuwendungen nd Bestechungen aufgekauft), ist gespalten, selbsternannte Heilsbringer, wie die honorable Kopie des nicht minder honorablen Präsidenten Macri, Sergio Massa, oder gar die Linke, anerkannter Steigbügel-Halter des Macristen-Regime, sind wohl eher zur Bedeutungslosigkeit verdammt.

Wahlfälschungen dürften im erheblichen Ausmaße stattfinden, werden aber letztendlich vermutlich nun denn doch nicht wahlentscheidend sein.

Der ausgeprägte Haß, den ein Teil der argentinischen Bevölkerung gegenüber allem, was irgendwie mit Peronismus zu tun hat, an den Tag legt, ist enorm und die Hoffnung, das der Nächste, der in die Armut fällt, der Nachbar ist, und nicht man selbst, lebt noch.

Bis in die Mittagsstunden verlief der Wahltag einigermaßen ruhig - als einzig nennenswertes Ereignis präsentiert sich die Verhaftung der Kandidaten des Linken Parteibündnisses (FIT) in der Küstenstadt Mar del Plata, angeordnet von den provinzialen Vertretern des Macristen-Regime (und nicht etwa von einem Gericht, wie in zivilisierten Lándern üblich ...).
Diesen gar bösen Kommunisten wird zur Last gelegt, in ihrer Parteizentrale ein, dem Regime nicht gefälliges, Plakat zur Schau gestellt zu haben.

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
Santiago Maldonado: Leiche hingelegt, Leiche gefunden. So einfach is’ das.

vor mehr als einem Monat

Santiago Maldonado: Leiche hingelegt, Leiche gefunden. So einfach is’ das.

Santiago Maldonado: Leiche hingelegt, Leiche gefunden. So einfach is’ das.

Im Fluss Río Chubut, tausendmal nach Santiago Maldonado abgesucht, taucht plötzlich eine (relativ frische) Leiche auf.

Insider vermuten, dass sich die (staatlich konzessionierten) Entführer den Kadaver von Santiago Maldonado nächtens dorthin brachten um sich damit etwas aus der Affäre zu ziehen.

Auch Zwischenrufe der wohl informierten Abgeordneten Carrió in den Medien, Santiago Maldonado mit dem tiefgekühlten Walt Disney vergleichend, lassen auf den bisherigen Aufenthaltsort des, von bewaffneten Regime-Einheiten entführten und offensichtlich ermordeten, Santiago Maldonado schließen.

Die Familie Santiago Maldonados verweigerte die Identifizierung des Leichnams und somit das diese Geschichte nun mal schnell hinter sich Bringen'.
Santiago Maldonado: Leiche hingelegt, Leiche gefunden. So einfach is’ das.

Santiago Maldonado: Leiche hingelegt, Leiche gefunden. So einfach is’ das.

Angeblich haben für den Nachmittag Menschenrechtsorganisationen, Freunde der Familie Santiago Maldonados ectv. zu einer Protestkundgebung auf der Plaza de Mayo gegenüber dem Präsidentenpalast, aufgerufen.

Dieser Demonanstrationsaufruf (und seine Verbreitung) fallen in den Bereich FAKE NEWS laziert von regime-bezahlten Trolls in den Sozialen Netzwerken, um auf der Plaza de Mayo Zwischenfälle vorzuprogrammieren.

Das Regime hat in den frühen Morgenstunden bereits den Platz verbarrikadiert, Wasserwerfer und Scharfschützen wurden in Stellung gebracht.

Wem das Hinlegen des Kadavers und eine gewaltsame Eskalation der Lage nur 4 Tage vor den Wahlen nützten wird, bleibt abzuwarten.

Bleibt ebenso abzuwarten, ob dieses Kaspertheater von Regime-Seiten nicht dazu ins Leben gerufen wurde, um die freien, demokratischen Wahlen überhaupt abzusagen.

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
Anden Dorfradio FM Pirca stummgeschaltet
Anden Dorfradio FM Pirca stummgeschaltet

Anden Dorfradio FM Pirca stummgeschaltet

Cred. diariosobrediarios.com.ar

Dass es nun auch ein Kleinstradio trifft, ist kein Zufall.
Man kann es ja drehen wie man will, die Politik des Macristenregimes erweist sich insgesamt, als etwas, gelinde gesagt, seltsam.

Staatlich verordnete Massenentlassungen, das gewaltsame Vorgehen gegen jegliche Art von sozialen Protesten, Pensionskürzungen und Medikamentenverweigerungen für Pensionisten und Behinderte, politische Gefangene, von Einsatzkräften verschwundene und ermordete Personen, die Erschaffung Millionen von neuen Armen durch unkontrollierte Tarif- und Preiserhöhungen, Verschuldung des Staates im Ausland, Strohmänner- und Freunderlwirtschaft, Plünderungen von Staatskassen für private Interessen und Verschiffung des geplünderten Geldes ins sichere Ausland, usw. charakterisieren seit Anbeginn die Ära des honorablen Staatspräsidenten Macri und seiner ausreichend seltsamen Kommilitonen.

Zum Teil, um zu verhindern, dass irgendwelche dunklen Machenschaften der hoch-edlen Regierungstruppe, angesiedelt zwischen Alkoholismus (Ministerin Bullrich), Drogenmilieu-Versiertheit (Mutter Carrió) und Geldwäscherei (Macri-Clan, die Helden der Panama Papers) und Co. aufgedeckt und an die Öffentlichkeit gebracht werden, zum anderen Teil, persönlichen Rachegelüsten folgend, macht das Macristenregime logischerweise auch vor der Medienlandschaft nicht halt.
Anden Dorfradio FM Pirca stummgeschaltet

Anden Dorfradio FM Pirca stummgeschaltet

weitere Fotos (3 Fotos) 

So wurde und wird in der Medienlandschaft, was irgendwie möglich ist, durch Zuweisungen an Journalisten auf Regierungslinie getrimmt.

Es blieben nur ein paar wenige über, wie der Radio-/Fernsehjournalist Roberto Navarro und sein Team, die vor ein paar Wochen auf staatliche Anordnung hin auf die Straße gesetzt wurden, denn nicht nur, dass sie in ihren beinahe täglichen Sendungen über Missstände, Bestechungen, Steuerflucht, Geldwäscherei des Regimes und seiner erlauchten Mitglieder berichteten, war in diesen Sendungen auch immer Platz für Humor: der Kabarettist Pedro Rosemblat alias El Cadete beleuchte das Tagesgeschehen auf seine Art und Weise.

Und zum Lachen gibt's da gar nix, meinte der Staat griesgrämig, und setzte dem Ganze ein jähes Ende.

Während eines Radio-Interviews mit der Ex-Präsidentin C. Kirchner, war urplötzlich (Ein Schelm der denkt, dass die Ursache etwas Anderes war als ein technisches Gebrechen) nur mehr Rauschen im Äther, und damit sich niemand beschweren konnte, wurde zeitgleich der Twitter-Account des Senders lahmgelegt.

Dinge die halt eben passieren, im Zuge von Aufräumarbeiten.

Diese Sendegruppe (C5N, Radio10) obwohl nicht unbedingt in der Nähe der politischen Mitte (von links oder sozial gar nicht zu reden) angesiedelt, war bislang auch immer wieder Hort und Zuhause von nicht ganz so regimetreuen Journalisten.

Damit soll nun endgültig Schluss sein: Um auf Nummer Sicher zu gehen, wurde von staatlicher Seite der Verkauf dieser Sendegruppe an einen drittklassigen Paris-Dakar Piloten angeordnet. Der kriegt sie zum Spottpreis (weil guter Freund, und von irgendwas muss er ja leben) und jegliche freie Meinungsäußerung ebendort war und ist Vergangenheit.

Auch in anderen Sendern geht es eher rustikal zu:
Der Spätabend-Kommentator Jorge Asis, wurde kurzerhand zum Schweigen gebracht, selbst der Kinder-Kanal Paka-Paka wurde (um Ausuferungen zu vermeiden) in eine flugs geschaffene (private) Medienfirma des Regime-Beauftragten für Medien transferiert.

Und wer glaubt, dass Zensur und Repression sich auf Medien mit großer Reichweite beschränken, der irrt, wie bereits eingangs erwähnt:

Dem einzigen Dorf-Radiosender FM Pirca in einem 6000-Seelen Anden-Dorf wurde dieser Tage die Sende-Lizenz entzogen. Offizieller Grund: Zufällig vorbeikommende Inspektoren fanden, dass die Antenne ist zu kurz (oder zu lang) ist, jedenfalls ist sie zu binnen 5 Tagen erneuern (was sich in einem Anden-Dorf mit vorwiegend indigener Bevölkerung wohl kaum realisieren lässt), inoffiziell wird gemunkelt, dass in eben diesem Radio unter anderem auch Folklore-Gruppen aus dem benachbarten (feindlichen???) Ausland ihre Lieder zum Besten gaben, und dass schon im Vorhinein Berichte über Umweltsünden von nordamerikanischen Goldschürf-Unternehmen (an welchem auch der honorable Präsident Macri Anteile besitzt) unter allen Umständen vermieden werden sollen. FM Pirca hat niemals Subventionen bekommen, hat als Dorf-Sender auch keine Werbeeinnahmen aufzuweisen. Aber, wie gesagt, weil die Antenne zu krumm ist oder so, wurde nach 23 Jahren Sendebetrieb, vom Regime die Schließung angeordnet.

Kein Grund zum Feiern - oder doch?

Radio FM Pirca lädt für den 21. Oktober ein, im Zuge eines großartigen Volksfest in Las Pircas das Begräbnis des Senders unter dem Motto wir sterben, um wiedergeboren zu werden (morimos para renacer) zu feiern.

Viele Musik-und Folkloregruppen aus vielen Regionen und Dörfern, haben ihr Kommen zugesagt ebenso zugesagt, wie die 6000 Bewohner von Las Pircas.

Quelle Info: infonews.com y conclusion.com.ar

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen

Werbung und Anzeigen


Google AdSense™:


Diese Werbefläche könnte DEINE Werbefläche sein, ist sie aber nicht ...

yvos.org kontaktieren
Wer fragt, wird verprügelt, so einfach ist das.

vor ungefähr 2 Monaten

Wer fragt, wird verprügelt, so einfach ist das.

Wer fragt, wird verprügelt, so einfach ist das.

Cred. Juano Tesone

Unidendifizierbare Privat-Polizisten, unter dem Kommando von??? gehen etwas unnett gegen Demonstranten vor, die sich für Aufklärung über den Verbleib des von der Gendarmarie vor 1 Monat verschleppten Aktivisten Santiago Maldonado stark machen.
Wer fragt, wird verprügelt, so einfach ist das.

Wer fragt, wird verprügelt, so einfach ist das.

weitere Fotos (3 Fotos) 

Auch wird über die willkürliche Verhaftung berichtender Journalisten mit Namen Mourenza, Madone und Lara berichtet.

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
Ranghoher Diktatur-Funktionär stirbt, der Präsident schickt Grüße

vor ungefähr 3 Monaten

Ranghoher Diktatur-Funktionär stirbt, der Präsident schickt Grüße

Ranghoher Diktatur-Funktionär stirbt, der Präsident schickt Grüße

Cred. telam.com.ar

Dieser Tage verstarb ein ranghoher Funktionär der Militär-Diktatur der 70er Jahre.
Ranghoher Diktatur-Funktionär stirbt, der Präsident schickt Grüße

Ranghoher Diktatur-Funktionär stirbt, der Präsident schickt Grüße

Der ehrenwerte Staatspräsident und der überaus effektive Arbeits-Minister (welcher in seiner kurzen Amtszeit bereits 3/4 Millionen Arbeitslose neu hinzugewonnen hat) konnten nicht umhin und veröffentlichten rührende Todes-Anzeigen für den Diktatur-Fritzen mit Namen Jorge Zorreguieta in den Medien.

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
Das Verschwinden-Lassen ist zurück
Das Verschwinden-Lassen ist zurück

Das Verschwinden-Lassen ist zurück

Cred. eldestapeweb.com

Die Mapuche-Indianer im Süden Argentiniens werden vom Macristen-Regime als aufmüpfig eingestuft.
Deshalb werden ihnen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen irgendwelche bewaffneten Einheiten an den Hals gehetzt, um diesen elendigen Wilden endlich einmal einen Haucht von Zucht und Ordnung zu vermitteln.
Das Verschwinden-Lassen ist zurück

Das Verschwinden-Lassen ist zurück

weitere Fotos (4 Fotos) 

Bei der letzten dieser Aktionen, wurde ein Teilnehmer einer Demonstration, mit Namen Santiago Maldonado, auf ein Gendarmerie-Pickup verladen, und ist seither verschollen.
Niemand kennt seinen Aufenthaltsort, es darf auch angezweifelt werden, ob er überhaupt noch am Leben ist.
Freunde, Angehörige und mittlerweile viele Menschen in den sozialen Netzwerken verlangen vom argentinischen Macristen-Regime Auskunft über den Verbleib von Santiago Maldonado.

Während der letzten Diktatur in Argentinien wurden an die 30.000 unliebsame Zeitgenossen verschleppt, gefoltert und von Flugzeugen aus ins Meer geworfen.
Viele Funktionäre des gegenwärtigen Regimes entstammen oligarchischen Familien, die schon in jener Diktatur eine dominante Position eingenommen haben.

Quelle Info: nuestrasvoces.com.ar y eldestapeweb.com

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
20 Millionen $ vom Staat für Neonazis
Das argentinische Regime setzt im (Vor-)wahlkampf für die Halbzeitwahlen in wenigen Monaten, auf die Rechte.
20 Millionen $ vom Staat für Neonazis

20 Millionen $ vom Staat für Neonazis

Cred. diarioargentinahoy.com.ar

weitere Fotos (1 Foto) 

Während fur das Macristen-Regime unliebsame Zeitgenossen, wie Milagro Sala und etliche Gewerkschaftsfunktionäre weiterhin als politische Gefangene ohne Prozess eingekerkert bleiben, erhält die Neo-Nazi-Gruppe des Gröfaz Biondini 20 Millionen Pesos als Wahlkampfhilfe.

Quelle Info: Diario Argentino diarioargentinahoy.com.ar

in sozialen Netzwerken teilen 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen

Werbung und Anzeigen


Google AdSense™:


Brauchst du Werbung? Mit uns kann man ja reden ...

yvos.org kontaktieren
Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

vor ungefähr 5 Monaten

Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

Die Wahlen 2017 stehen an, und mit der Bilden von Allianzen und Erstellen der Kandidatenlisten werden alle Strategien gestartet, Wahl-Tricks werden ausgepackt, und natürlich beginnen auch die öffentlichen Wahlveranstaltungen.
Die Allianz des Macristen-Regimes beschloss, nicht Teil der PASO (offene, gleichzeitige und obligatorische offene Primärwahlen) zu sein, sondern startete als erster Schritt eine Kampagne zur Spaltung der peronistisch-dominierten Allianz Frente para la Victoria (Front für den Sieg), welche etwa 90% oder mehr des Peronismus ausmacht:
Einer der Chefs des regimenahen Medienkonzerns, wurde als Leiter der Wahl-Kampagne an den ehemaligen Verkehrsminister verliehen, um ihn in den PASO PASO der Peronismus-Allianz zu präsentieren, wo (da sie ja keine eigenen Wahl-Listen haben) auch alle Regime-Fanatiker diesen wählen können, um solcherart zu verhindern, dass ein Kandidat gewinnt, der nicht ganz so regime-freundlich ist, wohlgesonnen einem Regime, das bekannt ist für die Kürzungen und Streichungen von Renten für Behinderte und Pensionierten, bekannt dafür die größte Wirtschaftskrise zu verursacht zu haben, die Argentinien in seiner Geschichte erlebt hat, mit hunderttausenden neuen Arbeitslosen, mit vielen geschlossenen Fabriken und Produktionsstätten, Millionen von neuen Armen, Menschen die unter der Armutsgrenze leben müssen, aber auch bekannt dafür, politische unbequeme Zeitgenossen so mir nichts, dir nichts, einfach ohne Prozess in den Kerker zu stecken.
Was solcherart eine brillante Idee des Regimes zu sein schien, ohne irgendeine Möglichkeit zu Scheiterns, scheiterte:
Die Mehrheit der Abgeordneten und Bürgermeister der Frente para la Victoria, verließen diese Partei/Allianz und beschlossen, eine neue Allianz zu bilden, die Unidad Ciudadana (geeinte Bürgerschaft).
Die ehemalige Präsidentin der Nation Cristina Fernandez de Kirchner stellte diese Allianz/Wahlplattform Unidad Ciudadana im Fußball-Stadion des Clubs Arsenal, in der Stadt Sarandí im Bezirk Avellaneda, in der Provinz Buenos Aires, vor.
Viele kamen und viele Leute konnten nicht mehr ins Stadion kommen, weil es voll war.
In ihrer Ansprache betonte Cristina Fernandez de Kirchner, dass das Wichtige das Volk ist, und diejenigen, die Hunger leiden und die Armen, und nicht etwa die politischen Führer oder Unternehmer. Sie sagte sie sehe sich selbst als einfacher Mitstreiter, der etwas zu einem Projekt unter dem Motto Zukunft haben beiträgt.
Die Regime-Allianz hatte für den gleichen Zeitpunkt auch zu einem Marsch aufgerufen - für etwas, das mit korrupten Richtern zusammenhängt (es war nicht möglich herauszubekommen, ob es nun gegen oder zu gunsten war).
Die Hauptprotagonistin dieser Veranstaltung, Elisa Carrió, konnte allerdings, weil sie in Brasilien auf Urlaub weilte, nicht an dieser Veranstaltung, teilnehmen, welche es auf etwa 3.500 Teilnehmer brachte, welche sich weniger um die korrupten Richter kümmerten, dafür aber mittels hehrer Abgesänge, voll jeglicher Inbrunst, die einem nur irgendwie innewohnen kann, die Ermordung aller politisch Andersdenkenden ankündigten und forderten.
Also, hinsichtlich dieses Tag wird es allemal besser sein, mit den Eindrücken des Arsenal-Stadions zu verbleiben - welche zumindest einige positive Aspekte aufweisen.

Video wiedergeben 

Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen
Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

vor ungefähr 6 Monaten

Pro Scrito

Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

Cred. Noticias Argentinas

Der Oberste Gerichtshof in Aktion - dem Himmel (und Macri) sei Dank.
Ein Urteil des Obersten Gerichtshof Argentiniens, wonach Menschenrechtsverbrecher der letzten Diktatur freizulassen sein, sollte das Land erfreuen.
Das Gegenteil trat ein: Es sorgt für Empörung, und das weltweit.
Während sich der Oberste Gerichtshof Argentiniens im Fall der willkürlich und ohne Prozess mittlerweile seit 1 1/2 Jahren inhaftieren Sozial-Aktivistin Milagro Sala, trotz Aufforderungen durch die UNO und anderer internationale Organisationen, durch penetrantes Wegschauen auszeichnet, fällte diese illustre Institution dieser Tage ein Urteil, wonach etwa 750 Folterknechte und Mörder der letzten Diktatur freizulassen sein.

Listen der Menschenrechtsverbrecher, Daten über die geheimen Konzentrationslager, sowie der entführten, gefolterten und ermordeten Personen während der Militär-Diktatur in Argentinien können hier gefunden werden: desaparecidos.org (spanisch und englisch)

Was von den Menschenrechts-Organisationen nach den Säuberungs-Aktionen des Macristen-Regimes noch übrig geblieben ist, werten dieses Urteil als kleines Dankeschön dafür, dass der Clan des honorablen Präsidenten Macri (auch liebevoll in Anspielung an, auf sein nun denn doch etwas mafiöses Gehabe La Famiglia genannt), während der Militär-Diktatur sein Vermögen verhundert-fachen konnte, und weisen diesen Erlass empört zurück.

Der Menschenrechts-Beauftragte des Macristen-Regimes Carlos Avruj hingegen findet die Straferlasse für Mörder und Folterer der Diktatur ganz in Ordnung (siehe: eldestapeweb.com).
Kachel komplett anzeigen
zusammenklappen

Manchmal muss

man sich die

Farben erträumen

yvos.org
  
zuletzt aktualisiert: gestern|© 2015 - 2017 yVos|1437