Die Kehrseite des Wandels

Die Kehrseite des Wandels

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von 4 Seiten im Bereich Die Kehrseite des Wandels

Der Wandel zum Wandel

Angewandter Neoliberalismus: Fotos und Nachrichten die zwar alle mitbekommen haben, aber die es trotzdem nicht auf die Titelseiten schafften.

Eine fast unendliche Geschichte: Präsident Macri wieder mal angeklagt.

vor ungefähr 5 Monaten

Pro Scrito

Für den Präsidenten ist da nichts Neues dabei, hatte er ja schon mehr als 200 Anzeigen/Verfahren in seinem Leben auszustehen, manche endeten mit Verurteilungen, z.B. wegen Schmuggel. - Jetzt gibt es, mit dem Schuldenerlass an die eigene Familie, wieder eine neue, Anzeige gegen den Präsidenten und einem seiner Mitarbeiter.
Eine fast unendliche Geschichte: Präsident Macri wieder mal angeklagt.

Eine fast unendliche Geschichte: Präsident Macri wieder mal angeklagt.

Cred. bbc.com

Die Geschichte ist kurz und einfach:
Der Sohn, erlässt dem Papa etliche hundert Millionen an Schulden, welche dieser, aus einen etwas missglückten Privatisierungs-Prozess der Staats-Post, beim Staat hat.
Aber auch die Mami kommt nicht zu kurz:
Ihre Familie konnte endlich ein paar Hektar Land um 800 Millionen Dollar (mehr als der 3-fache Handelswertes) an ein Energie-Unternehmen, welches noch nie ein Kraftwerk gebaut hat, zum Bau eines Kraftwerkes verkaufen ...

Die Wogen gehen hoch, alle reden von Amtsenthebungsverfahren, ob diesmal irgendwas rauskommt, bleibt abzuwarten

Die Liste der Events auf der Geisterbahnfahrt, die Argentinien zur Zeit durchmacht, ist ja schon einigermaßen lang:

Der Cousin (Strohmann des Präsidenten in Firmen der Präsidenten-Familie), darf sich über milliardenschwere Bauaufträge freuen, die Vizepräsidentin weiß von nix, die Innenministerin verkleidet sich als Rambo und kauft überteuerte Kriegsschiffe, der Umweltminister ruft im Brandfalle zum Beten auf, der Arbeitsminister rät, im Falle von Arbeitslosigkeit, ebenfalls auf, einen Heiligen anzurufen.

Alle hören alle ab, und beschuldigen einander des Abhörens, Top-Spione verkaufen stinknormale Wohnungsmöbel für Dollar-Millionen, welche sie zur Sicherheit in der Schweiz deponieren.

Pro Stunde werden 80 Arbeitslose produziert, die heimische Wirtschaft wird massiv zerschlagen, der Brotpreis hat sich in einem Jahr vervierfacht, Stromspreis-, Gaspreis-, Mautgebühren-Erhöhungen von bis zu 1000% gibt es in Monatstakt, Lohnverhandlungen werden ausgesetzt, die Top-Gewerkschafter bestochen, wankelmütige Oppositionsabgeordnete aufgekauft.

Der mehrfach angekündigte Dollar-Regen durch ausländische Investoren bleibt nachhaltig aus, das Programm Armut 0% sang und klanglos gegen ein Armut 40% und wir verprügeln alle Program, ausgetauscht, Krankenhäuser und Kliniken, Pensionisten stehen ohne Medikamente da, öffentliche Schulen werden dem Verfall preisgegeben.
Strafanzeigen wegen Amtsmissbrauch verlaufen dank der ebenfalls bestechungs- anfälligen Justiz im günstigsten Falle im Sand, landen aber auf jedem Fall im Papierkorb.

Dass alles was in der neoliberalen Szene Rang und Namen hat, gewissenhaft mehrfach in den Panama Papers aufscheint, bezüglich Bestechungsannahme im Fall des brasilianischen Inmobilien-Riesen Odebrecht bestplatziert gelistet ist, das unterbezahlte Hausangestellte millionenschwere Kuverts die angeblich irgendeiner wohltätigen Stiftung gehören, nach jedem Waschgang neu in den Handtücher-Stapeln verstecken mussten, etc. sind da eigentlich nur noch so Details am Rande, die ebenfalls nicht ins Gewicht fallen - oder irgendwann vielleicht doch.

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Sage niemals, dass der Präsident nicht edel, weißhäutig und hübsch sei

vor ungefähr 5 Monaten

Pro Scrito

Zusammenstöße zwischen bewaffneten Einheiten des Regimes und demonstrierenden Gewerkschaftern.
Sage niemals, dass der Präsident nicht edel, weißhäutig und hübsch sei

Sage niemals, dass der Präsident nicht edel, weißhäutig und hübsch sei

Der Präsident unterbrach seinen wohlverdienten, bereits dritten Urlaub in diesem Jahr für ein paar Stunden, um an einer Veranstaltung in Viedma (Provinz Rio Negro) teilzunehmen.
Da sich ebendort, aus durchaus erklärlichen Gründen, die Beliebtheit des Präsident irgendwie in Grenzen hält, wurde er schon am Flughafen von protestierenden Leuten und Gewerkschaftern empfangen. Auch in der Stadt selbst gab es Protest-Kundgebungen.
Der Präsident wurde über eine alternative, demonstranten-freie Route in die Stadt geschleust und den anwesenden Polizeieinheiten wurde ein gewaltsames Vorgehen gegen die Demonstranten angeordnet.
Es ist zur traurigen Tatsache geworden, dass sich der Staatspräsident nicht in der Öffentlichkeit zeigen kann. Die wenigen publizierten öffentlichen Auftritte sind gestellte Szenen mit engagierten Schauspielern.

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Von bösen Rothäuten und guten, edlen Weißen

vor ungefähr 5 Monaten

Pro Scrito

Der Idee folgend, dass alle Indianer böse sind, ordnete der Gouverneur der Provinz Salta, Urtubey, an, alle Indianerstämme, die den Geschäftsinteressen von der Grundbesitzern, die seine Freunde sind, zu vertreiben.
Von bösen Rothäuten und guten, edlen Weißen

Von bösen Rothäuten und guten, edlen Weißen

Indianer-Stämme, die auf dem Gebiet ihrer Ahnen leben, erregten den Unmut von Huberto Bourlon (der Franzose), Holzmagnat der Zone und Intimfreund des Gouverneurs, weil er sich durch deren Anwesenheit in der nicht ganz so umweltfreundlichen restlosen Abholzung von Wäldern beeinträchtigt fühlte.

Es darf allerdings angezweifelt werden, ob Huberto Bourlon der rechtmäßige Besitzer der Wälder ist.

Um seinem Freund behilflich zu sein, schickte Urtubey kurzerhand bewaffnete Einheiten in das Gebiet, die den Frauen und Kindern, welche wie jeden Tag, Wasser aus dem Fluß Bermejo holen wollten, den Zugang zur Wasserentnahmestelle verweigerten.

Cesar Arias, ein Vertreter der Guaraní-Indianer des Stammes Happo Pau aus der Ortschaft Embarcación (Salta) befindet sich seit 7 Tagen, ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne Anwalt, in Polizeigewahrsam.
Dem geschulten Auge fällt natürlich wieder mal auf, dass die Opfer neo-liberalistischer Willkür zum wiederholten Male Frauen, Kinder und Minderheiten sind.

Quelle ansehen: bairesinforma.com 

Quelle Info: Monica Peretti/BairesInforma - Noticias de Argentina y el Mundo

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Die Lehrer protestieren auf der Straße

vor ungefähr 5 Monaten

Pro Scrito

In Anbetracht einer Inflationsrate von über 40% (einige Experten sagen: über 65%) und der Absage an Lohnverhandlungen für die (ohnehin schlecht bezahlten) Lehrer an öffentlichen Schulen, kam einiges an Unmut auf.
Die Lehrer protestieren auf der Straße

Die Lehrer protestieren auf der Straße

Trotz Sommerferien (Südhalbkugel!) strömten tausende Lehrer auf den Platz vor dem National-Kongress um ihren Missfallen Ausdruck zu verleihen.

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Neoliberale Konflikt-Lösungsmodelle angewandt

vor ungefähr 6 Monaten

Pro Scrito

AGR-Clarin entließ mehr als 300 Arbeiter und es gibt Auseinandersetzungen mit bewaffneten Eingeiten des Regimes, die zur Problemlösung abkommandiert wurden.
Neoliberale Konflikt-Lösungsmodelle angewandt

Neoliberale Konflikt-Lösungsmodelle angewandt

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Es kann ja gesagt werden, dass das Unternehmen Grupo Clarin nicht unbedingt zu den beliebteste Unternehmen in Argentinien zählt:
Die Vorwürfe reichen von Medien-Krake, über Hirnverbrenner der Nation dank zahlreicher rechts-populistischer TV-Kanälen, Arm des CIA, bis hin zu Persönlichem, wie dem Vorwurf der widerrechtlichen Aneignung von Kindern ermorderter Disidenten als Adoptiv-Kinder während der Diktatur durch die Medien-Eigner.
Die jüngste Massenentlassung führte zu Protesten der entlassenen Mitarbeiter, ihrer Familien und zu und Streiks im Grafik-Sektor.
Wie üblich schickte das Regime (im brüderlichen Einklang mit dem Medien-Haus) bewaffnete Einheiten, um den Konflikt beizulegen und zu lösen.
Gelöst werden konnte solcherart eigentlich nichts, aber immerhin gibt es mehrere angeschossene Personen und Prügel-Verletzte, sowie einige Familien mehr, die nicht wissen, was sie in Zukunft essen sollen.

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Fall Milagro Sala: Polizei verprügelt Parlamentsabgeordnete

vor ungefähr 7 Monaten

Pro Scrito

Nationale und regionale Abgeordnete wurden von der Polizei geschlagen und verletzt, weil sie an der öffentlichen Gerichtsverhandlung von Sala Milagro teilnehmen wollten.
Fall Milagro Sala: Polizei verprügelt Parlamentsabgeordnete

Fall Milagro Sala: Polizei verprügelt Parlamentsabgeordnete

Cred. C5N Televison

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Wie kam dies alles?

Vor fast einem Jahr wird dir Abgeordnete des Parlamentes Sur (vgl. Europa-Parlament) Milagro Sala ins Gefängnis gesteckt, weil sie der Gouverneur der Provinz Jujuy, Gerardo Morales nicht mag, weil sie Indianerin ist, eine Frau ist und in weiten Teilen des Landes einen gewissen politischen Wert und Rückhalt hat, was nicht mit den, eher repressiven, Ideen der Ultra-Rechten kompatibel ist.

Auf der Suche nach Beweisen, um Milagro Sala den Prozess machen zu können, wurden in den nunmehr schon 11 Monaten Haft ohne Anklage, ihr Mann, etliche Freunde, und einige Weggefährten verhaftet - einige wurden freigelassen, andere nicht.

Nach 11 Monaten Haft ohne Anklage, bereits unter Druck von mehreren internationalen Institutionen (u.a. der UNO), entschied sich das politische Regime schlussendlich, Milagro Sala den Prozess zu machen, und die willfährige Justiz beeilte sich (wie in jeder Bananenrepublik) den Willen des Regimes umzusetzen:

Milagro Sala wurde zu einer mündlichen Verhandlung gerufen, weil sie vor einem Jahr ein Protestlager mit Zelten im Park vor dem Hauptquartier des Jujuy-Regimes organisiert hatte.

Da der ökologische Schaden eines Lagers eher als geringfügig eingestuft werden kann, kann man wohl davon ausgehen, dass es vor allem darum geht, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Abstammung und (sozial-)politischen Überzeugungen anzuschwärzen und zu verurteilen.
Dies ist typisch für Länder mit schwächelnden ultrarechten Regierungen ohne politische Visionen und noch weniger sozialen Visionen.

Da die mündliche Verhandlung öffentlich war und der Fall bereits genügend nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wollten auch nationale, provinzielle und lokale Abgeordnete am öffentlichen Prozess teilnehmen, auch um Solidarität mit Milagro Sala zu bekunden.

Das wiederum hat dem Gouverneur der Provinz Jujuy, Gerardo Morales, nicht gefallen:

Er befahl, die nationalen, provinziellen und lokalen Abgeordneten zu schlagen und zu verhaften.

Und die bewaffneten Kräfte zögerten natürlich nicht mir dem Befolgen dieser Anordnung: Es gab verletzte Abgeordnete, Sympathisanten und auch Personen, die gerade zufällig am Ort der Gerichts vorbeikamen, nachdem sie den Dackel zum Pinkeln in den Park gebracht hatten ...

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Prügel für die Demokratie

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Nähert sich wieder Argentinien einer Diktatur?
Prügel für die Demokratie

Prügel für die Demokratie

Wie in der Türkei wurden in Argentinien in den letzten Monaten zehntausende Beamte von denen wenig Loyalität vermutet wurde, einfach auf die Straße gesetzt, nicht regierungstreuen Radio-Sendern wurden Sende-Lizenzen entzogen, regierungskritische Zeitungsredaktionen von sogenannten Unbekannten verwüstet, und selbst vor Volksrepräsentanten wird nicht halt gemacht. Und wenn es sich um Frauen handelt, weniger.
Von der Unterstützung der Forderung keine Gewalt gegen Frauen, oder dem Wahlversprechen Andersdenkende werden nicht verfolgt werden, ist von Seiten des Macristen-Regimes relativ wenig zu bemerken.
Die Abgeordnete zum Südamerika-Parlament Milagro Sala ist seit nunmehr 10 Monaten ohne Anklage und ohne Prozess eingekerkert, die Parlaments-Angeordnete Juliana di Tullio wurde auf offener Strasse von Polizei-Einheiten verprügelt.

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Ein weiterer Tag des Prostets

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

Proteste und Demonstrationen gegen das Makristen-Regime stehen mittlerweile täglich auf Tagesordnung.
Ein weiterer Tag des Prostets

Ein weiterer Tag des Prostets

Eine typisch argentinische Art zu protestieren sind die ollas populares (öffentliche Ausspeisungen):
Wo Essen zubereitet wird, und Menschen essen, kann es logischerweise keinen Verkehr geben. Das stört einige Autofahrer.

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31. Nationales Frauen-Treffen in Rosario

vor ungefähr 9 Monaten

Pro Scrito

8. bis 10. Oktober 2016: Workshops, kulturelle Aktivitäten, Veranstaltungen, Diskussionen, Märsche und Demonstrationen und logischerweise auch Repressionen und Angriffe von bewaffneten Exekutivkräften, angeordnet vom Marcristen-Regime.
31. Nationales Frauen-Treffen in Rosario

31. Nationales Frauen-Treffen in Rosario

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Im Allgemeinen fällt natürlich auch irgendwie auf, dass das Marcristen-Regime, Repressionen und Angriffe von bewaffneten Exekutivkräften bevorzugt gegen vermeintlich (oder tatsächlich) schwächere soziale Gruppierungen anordnet, wie z.B. gegen Kinder bei Fachingsumzügen, gegen herumsitzende Omas bei Senioren-Protesten, oder wie soeben, gegen Teilnemherinnen an Frauen-Treffen.

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Öffentliche Anhörungen mit vorausgewähltem Publikum

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Öffentliche Anhörungen mit vorausgewähltem Publikum

Öffentliche Anhörungen mit vorausgewähltem Publikum

Der Oberste Gerichtshof verdonnerte das Regime zu öffentlichen Anhörungen betreffend der Tarif-Erhöhungen für Energie von bis zu 6.000 %.
Dieser Tage, war es soweit: Die öffentlichen Anhörungen fanden statt.
Unnötig zu erwähnen, dass genehme Redner-Listen erstellt wurden, und viele Menschen, die von ihrem Recht Gebrauch machen wollten, an einer öffentlichen Anhörung teilzunehmen, mit Polizeigewalt und martialischen Absperrungen daran gehindert wurden.
So darf man auch kein all zu großes Wunder erwarten, welches Ergebnis und welchen Einfluss, diese öffentlichen Anhörungen auf die, nun denn doch etwas unseriöse, Tarifgestaltung des Regimes haben werden.

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Hexenjagd mit Peinlichkeiten

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Ranghohe Funktionäre des Macristen Regimes. Sie wollten mit der Korruption aufräumen und schaffen es nicht mal die Schwarzgeld-Flüsse ihrer eigenen Stiftung zu erklären.
Hexenjagd mit Peinlichkeiten

Hexenjagd mit Peinlichkeiten

Eines der hervorstechenden Charakteristika der Propaganda-Maschinerie des Macristen-Regimes ist die, an Hexenjagden des Mittelalters erinnernde, Verfolgung von Mitgliedern und Funktionären der Vorgänger-Regierung.
Dafür wurden eigens (linientreue) Staatsanwälte, (linientreue) Richter, bis hinauf zu den Höchst-Gerichten bestellt.
Angebliches Ziel (neben angewendetem Hass auf politisch Andersdenkende) ist der beispiellose Korruption, welche die Vorgänger-Regierung und deren Dunst-Kreis laut dem Macristen-Regimes auszeichnet, ein Ende zu bereiten.
Das eigene Aufscheinen in den Panama Papers, eigene Verwicklungen und Präsenzen von Strohmännern, Statthalter-Cousins etc. in eben diesen angeprangerten und vorfolgenswerten Korruptions-Affären werden, wenn überhaupt mit irgendwas, dann höchstens mit dem Prädikat Kavaliersdelikt versehen.
Die Affäre rund um die gestohlenen, in Wandschränken versteckten, Geldkuverts mit nicht deklariertem Vermögen der Vizepräsidentin, und ihre etwas missglückten Erklärungsversuche, verursachten zumindest das eine oder andere Meme in den sozialen Netzwerken.
Mittlerweile ist also schon so gut wie jeder aktive oder nicht (mehr) aktive Funktionär von Vertretern der jeweils anderen Privat-Justiz angeklagt, prozessiert oder zumindest vorgeladen.

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Manchmal muss

man sich die

Farben erträumen

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