Die Kehrseite des Wandels

Die Kehrseite des Wandels

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von 4 Seiten im Bereich Die Kehrseite des Wandels

Der Wandel zum Wandel

Angewandter Neoliberalismus: Fotos und Nachrichten die zwar alle mitbekommen haben, aber die es trotzdem nicht auf die Titelseiten schafften.

Erneut Schüsse auf Kundgebungs-Teilnehmer - diesmal in Mar del Plata

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Der geliebte Präsident fühlt sich nicht so sehr geliebt, wie er meint, dass er geliebt werden müsste ...
Erneut Schüsse auf Kundgebungs-Teilnehmer - diesmal in Mar del Plata

Erneut Schüsse auf Kundgebungs-Teilnehmer - diesmal in Mar del Plata

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Dieses Gefühl mag darin begründet sein, dass wo immer er auch erscheint, die Leute spontan auf die Straße gehen, um gegen die Maßnahmen des Regimes zu protestieren, die die Bevölkerung in die Armut reißen(und den Reichen zu etwas mehr Reichtum verhelfen ...)
Um den Leute vor Augen zu führen, dass sie gefälligst nicht gegen ein so beliebtes Regime zu sein haben, hat die Exekutive Schießbefehl. Bislang nur mit Gummigeschossen, was sich aber bei anhaltender Unzufriedenheit der Bevölkerung rasch ändern kann.
Am 12. August 2016 fuhr der geliebte Präsident Mauricio Macri nach Mar del Plata, daher wurde dort auf Menschen geschossen.
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Tag des San Cayetano: das Volk wieder auf der Straße

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Der heilige Kajetan (von Thiene) wird in Argentinien als Schutzheiliger von Arbeit und menschenwürdiger Arbeit verehrt.
Tag des San Cayetano: das Volk wieder auf der Straße

Tag des San Cayetano: das Volk wieder auf der Straße

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In Zeiten wie diesen, wo das Regime selbst, bzw. Konzerne und regime-nahe Firmen, hunderttausende Menschen entlassen, haben selbst ultra-linke Gruppierungen keine Berührungs-Probleme mit Heiligen dieser Art.
Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass nur 3 Tage nach dem landesweiten Lärmprotest, die Menschen in Argentinien von allen Seiten wieder auf die Straße gerufen wurden.
Die Teilnehmerzahlen an den Protestmärschen, zeugen von weiter um sich greifender sozialer Unzufriedenheit, bis hin zu Verzweiflung der Menschen, die sich nach Jahren aufkeimenden Wohlstandes, nun mit dem neoliberalen Regime mehr und mehr ihrer Existenz beraubt sehen.
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Übergriffe des Regimes auf die Mütter der Plaza de Mayo

vor ungefähr 10 Monaten

Pro Scrito

Die Mütter und Großmütter der Plaza de Mayo (Mai-Platz) drehen seit der Diktatur der 70er-Jahre jeden Donnerstag ihre Runden am Mai-Platz - heute die Runde Nummer 1999 (seit 1977 jeden Donnerstag, bei jedem Wetter ...)
Übergriffe des Regimes auf die Mütter der Plaza de Mayo

Übergriffe des Regimes auf die Mütter der Plaza de Mayo

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Die Mütter und Großmütter der Plaza de Mayo fordern seit jeher eine Demokratie des Dialoges und die Aufklärung der Verbrechen des Regimes an ihren verschwundenen/ermordeten Söhnen.
Das herrschende Macristen-Regime, wohl um von den leeren Regalen in den Geschäften, von der erfolgreich wiederhergestellten Armut in weiten Bevölkerungskreisen, von der Präsenz hochrangiger Politker (bis hin zum Staats-Präsidenten) in den Panama-Papers abzulenken, hat beschlossen, den Mahn-Märschen der Mütter und Großmütter der Plaza de Mayo ein Ende zu setzen:
Das Haus der Mütter (Casa de las Madres) sollte von Polizeieinheiten gestürmt werden.
Eine gewaltige Menschenmenge (darunter etliche Ausländer) stellte sich diesem Vorhaben entgegen, indem sie den Eingang blockierte.
Die Runde 1999 der Mütter auf dem Mai-Platz konnte pünktlich gestartet werden - Übergriffe der Regime-hörigen Exekutive blieben (wohl auch angesichts der herbeieilenden Menschenmassen) bislang aus. Mittlerweile schlossen sich mehr und mehr Menschen, darunter Abgeordnete, dieser Solidaritäts-Aktivität an.
Massiven Gerüchten zufolge soll eine Verhaftung der Obfrau der Mütter der Plaza de Mayo in der kommenden Nacht erfolgen.
Für 20 Uhr Ortszeit sind überdies, bereits zum Zweiten mal landesweite Protest-Märsche (Lärm-Protest/Ruidazo) gegen die Tariferhöhungen von Gas, Strom, Wasser, Fahrkarten (bis zu 5000 %) angesetzt.
Kenner der innerpolitischen Szene Argentiniens vertreten die Meinung, dass angesichts dieser anhaltenden Proteste und in Anbetracht der Auflösungserscheinungen innerhalb des Regierungs-Bündnisses (der Junior-Partner, die die Partei von Elisa Carrio zündelt und bricht bereits landesweit auf Gemeinde- und Provinzebene), die Tage des Hauses Macri an der Spitze der Republik gezählt sein dürften.
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Die Demonstrationen gegen das Macristen-Regime werden täglich mehr

vor ungefähr 11 Monaten

Pro Scrito

Demonstration in Mar del Plata.
Die Demonstrationen gegen das Macristen-Regime werden täglich mehr

Die Demonstrationen gegen das Macristen-Regime werden täglich mehr

Nicht nur in der Hauptstadt Buenos Aires, sondern auch in den Provinzen Argentiniens protestieren die Menschen.
Presse-Freiheit in Argentinien heute

vor ungefähr 11 Monaten

Pro Scrito

Presse-Freiheit in Argentinien heute

Presse-Freiheit in Argentinien heute

Ein, offensichtlich von Regierungsseite angeheuerter, Schlägertrupp drang gewaltsam in die Redaktionsräume der Tageszeitung Tiempo Argentino ein, und zerstörte Inventar, Einrichtung, Computer und Server.
Abschließend wurden die Täter von der Bundespolizei in Sicherheit gebracht. Trotz beweis-lastiger Video-Aufnahmen, wo die Täter eindeutig zu erkennen sind, kam es zu keinerlei Verhaftungen.
Regierungstreue Medien scheuten nicht davor zurück diesen Vorfall in Richtung Auto-Attentat zu klassifizieren.
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Tägliche Demonstrationen gegen das Marcisten-Regime

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Tägliche Demonstrationen gegen das Marcisten-Regime

Tägliche Demonstrationen gegen das Marcisten-Regime

Die Anzahl der Demonstrationen gegen das Macristen-Regime nimmt täglich zu, und jeden Tag sind sie härter. Dass die von regime-seiten bezahlen Medien dazu schweigen, ist normal und logisch.
Veto gegen Anti Entlassungs-Gesetz

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Der Senat und das Abgeordnetenhaus beschlossen (mit den Stimmenthaltungen der Partei des des amtierenden Staatspräsidenten) ein Gesetz, welches für 6 Monate vorsah, bei ungerechtfertigten Kündigungen die doppelte Abfertigung an den Arbeitnehmer zu zahlen.
Veto gegen Anti Entlassungs-Gesetz

Veto gegen Anti Entlassungs-Gesetz

Hintergrund war und ist die, bereits seit längerem auf den privatwirtschaftlichen Sektor übergreifende, Entlassungswillkür des Staates, die einen freien Fall des Konsums verursacht, was wiederum die Wirtschafts-Krise verschärft, in welches die neoliberale Regierung das Land binnen weniger Monate hinein navigiert hat.
Der mit seinen gut einem Dutzend ohnehin bestens kompromittierte Staatspräsident organisierte ein Party mit als Osterhasen verkleideten Arbeitern und Schauspielern, um gegen dieses Gesetz ein Veto einzulegen und weitere Kündigungen anzukündigen, welche auch prompt erfolgten.
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Die Universitäts-Studenten marschieren gegen Macri

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Die argentinischen Universitäts-Studenten mobilisieren sich, um das öffentliche Bildungs-Wesen gegen das Marcisten-Regime zu verteidigen.
Die Universitäts-Studenten marschieren gegen Macri

Die Universitäts-Studenten marschieren gegen Macri

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Weder die zensierten Medien, noch die systemtreue Medienlandschaft berichten über die mittlerweile täglichen Protestmärsche von tausenden und abertausende Argentiniern.
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Protest der Ölarbeiter

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Protest der Ölarbeiter

Protest der Ölarbeiter

50.000 Angestellte der Erdölindustrie im Süden Argentiniens versammelten sich an der Kreuzung der National-Schnell-Straßen 3 und 26 und legten damit beinahe jegliche Aktivität in der bevölkerungsreichsten Stadt der Provinz Chubut, Comodoro Rivadavia lahm.
Sie protestieren gegen die Kürzungen im öffentlichen Bereich und gegen die Massenentlassungen des aktuellen Regimes.
Die abgesagte Einweihung

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Die abgesagte Einweihung

Die abgesagte Einweihung

Der Bürgermeister der Stadt Buenos Aires Horacio Rodriguez Larreta, sein Stellvertreter Diego Santilli, der nationale Transport-Minister Guillermo Dietrich (Volkswagen, läutet eine Glocke?) wollten eine exklusive Spur für Autobusse einweihen.
Statt einer Menge applaudierender Leute erwarten sie: einige Altpapiersammler (Eigeninitiative von Obdachlosen), die von den Behörden ihrer Abgabestellen beraubt wurden, Einwohner die schon seit mehr als 10 Tagen eine kurze Stromversorgungs-Unterbrechung erleben, und einige soziale Bewegungen, welche die Wiedereröffnung eines Gesundheitszentrums forderderten, dass kürzlich von eben diesen Vögelchen geschlossen wurde, die eine auf dem Asphalt gemalte, gelbe Linie einweihen wollten.
Erkennend, dass die Menschen nicht einmal mehr ihre Einweihungen zu schätzen wissen, und sie selber noch weniger, fuhren die Volksvertreter nach einer Weile in ihren Limousinen wieder ab, ohne irgendetwas eröffnet zu haben.
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Die Arbeiterschaft marschiert gegen Macri

vor mehr als einem Jahr

Pro Scrito

Die Arbeiterschaft marschiert gegen Macri

Die Arbeiterschaft marschiert gegen Macri

Die argentinische Arbeiterschaft mobilisiert sich und protestiert gegen die, nun denn etwas recht(s) eigenwillige, Entlassungswillkür des Macristen-Regimes.

Manchmal muss

man sich die

Farben erträumen

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