Die Kehrseite des Wandels

Die Kehrseite des Wandels

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Der Wandel zum Wandel

Angewandter Neoliberalismus: Fotos und Nachrichten die zwar alle mitbekommen haben, aber die es trotzdem nicht auf die Titelseiten schafften.

20 Millionen $ vom Staat für Neonazis
Das argentinische Regime setzt im (Vor-)wahlkampf für die Halbzeitwahlen in wenigen Monaten, auf die Rechte.
20 Millionen $ vom Staat für Neonazis

20 Millionen $ vom Staat für Neonazis

Cred. diarioargentinahoy.com.ar

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Während fur das Macristen-Regime unliebsame Zeitgenossen, wie Milagro Sala und etliche Gewerkschaftsfunktionäre weiterhin als politische Gefangene ohne Prozess eingekerkert bleiben, erhält die Neo-Nazi-Gruppe des Gröfaz Biondini 20 Millionen Pesos als Wahlkampfhilfe.

Quelle Info: Diario Argentino diarioargentinahoy.com.ar

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Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

vor mehr als einem Monat

Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

Die Wahl-Saison 2017 wirft ihre Schatten voraus

Die Wahlen 2017 stehen an, und mit der Bilden von Allianzen und Erstellen der Kandidatenlisten werden alle Strategien gestartet, Wahl-Tricks werden ausgepackt, und natürlich beginnen auch die öffentlichen Wahlveranstaltungen.
Die Allianz des Macristen-Regimes beschloss, nicht Teil der PASO (offene, gleichzeitige und obligatorische offene Primärwahlen) zu sein, sondern startete als erster Schritt eine Kampagne zur Spaltung der peronistisch-dominierten Allianz Frente para la Victoria (Front für den Sieg), welche etwa 90% oder mehr des Peronismus ausmacht:
Einer der Chefs des regimenahen Medienkonzerns, wurde als Leiter der Wahl-Kampagne an den ehemaligen Verkehrsminister verliehen, um ihn in den PASO PASO der Peronismus-Allianz zu präsentieren, wo (da sie ja keine eigenen Wahl-Listen haben) auch alle Regime-Fanatiker diesen wählen können, um solcherart zu verhindern, dass ein Kandidat gewinnt, der nicht ganz so regime-freundlich ist, wohlgesonnen einem Regime, das bekannt ist für die Kürzungen und Streichungen von Renten für Behinderte und Pensionierten, bekannt dafür die größte Wirtschaftskrise zu verursacht zu haben, die Argentinien in seiner Geschichte erlebt hat, mit hunderttausenden neuen Arbeitslosen, mit vielen geschlossenen Fabriken und Produktionsstätten, Millionen von neuen Armen, Menschen die unter der Armutsgrenze leben müssen, aber auch bekannt dafür, politische unbequeme Zeitgenossen so mir nichts, dir nichts, einfach ohne Prozess in den Kerker zu stecken.
Was solcherart eine brillante Idee des Regimes zu sein schien, ohne irgendeine Möglichkeit zu Scheiterns, scheiterte:
Die Mehrheit der Abgeordneten und Bürgermeister der Frente para la Victoria, verließen diese Partei/Allianz und beschlossen, eine neue Allianz zu bilden, die Unidad Ciudadana (geeinte Bürgerschaft).
Die ehemalige Präsidentin der Nation Cristina Fernandez de Kirchner stellte diese Allianz/Wahlplattform Unidad Ciudadana im Fußball-Stadion des Clubs Arsenal, in der Stadt Sarandí im Bezirk Avellaneda, in der Provinz Buenos Aires, vor.
Viele kamen und viele Leute konnten nicht mehr ins Stadion kommen, weil es voll war.
In ihrer Ansprache betonte Cristina Fernandez de Kirchner, dass das Wichtige das Volk ist, und diejenigen, die Hunger leiden und die Armen, und nicht etwa die politischen Führer oder Unternehmer. Sie sagte sie sehe sich selbst als einfacher Mitstreiter, der etwas zu einem Projekt unter dem Motto Zukunft haben beiträgt.
Die Regime-Allianz hatte für den gleichen Zeitpunkt auch zu einem Marsch aufgerufen - für etwas, das mit korrupten Richtern zusammenhängt (es war nicht möglich herauszubekommen, ob es nun gegen oder zu gunsten war).
Die Hauptprotagonistin dieser Veranstaltung, Elisa Carrió, konnte allerdings, weil sie in Brasilien auf Urlaub weilte, nicht an dieser Veranstaltung, teilnehmen, welche es auf etwa 3.500 Teilnehmer brachte, welche sich weniger um die korrupten Richter kümmerten, dafür aber mittels hehrer Abgesänge, voll jeglicher Inbrunst, die einem nur irgendwie innewohnen kann, die Ermordung aller politisch Andersdenkenden ankündigten und forderten.
Also, hinsichtlich dieses Tag wird es allemal besser sein, mit den Eindrücken des Arsenal-Stadions zu verbleiben - welche zumindest einige positive Aspekte aufweisen.

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Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

vor ungefähr 2 Monaten

Pro Scrito

Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

Folterknechte und Mörder der Militär-Diktatur werden freigelassen

Cred. Noticias Argentinas

Der Oberste Gerichtshof in Aktion - dem Himmel (und Macri) sei Dank.
Ein Urteil des Obersten Gerichtshof Argentiniens, wonach Menschenrechtsverbrecher der letzten Diktatur freizulassen sein, sollte das Land erfreuen.
Das Gegenteil trat ein: Es sorgt für Empörung, und das weltweit.
Während sich der Oberste Gerichtshof Argentiniens im Fall der willkürlich und ohne Prozess mittlerweile seit 1 1/2 Jahren inhaftieren Sozial-Aktivistin Milagro Sala, trotz Aufforderungen durch die UNO und anderer internationale Organisationen, durch penetrantes Wegschauen auszeichnet, fällte diese illustre Institution dieser Tage ein Urteil, wonach etwa 750 Folterknechte und Mörder der letzten Diktatur freizulassen sein.

Listen der Menschenrechtsverbrecher, Daten über die geheimen Konzentrationslager, sowie der entführten, gefolterten und ermordeten Personen während der Militär-Diktatur in Argentinien können hier gefunden werden: desaparecidos.org (spanisch und englisch)

Was von den Menschenrechts-Organisationen nach den Säuberungs-Aktionen des Macristen-Regimes noch übrig geblieben ist, werten dieses Urteil als kleines Dankeschön dafür, dass der Clan des honorablen Präsidenten Macri (auch liebevoll in Anspielung an, auf sein nun denn doch etwas mafiöses Gehabe La Famiglia genannt), während der Militär-Diktatur sein Vermögen verhundert-fachen konnte, und weisen diesen Erlass empört zurück.

Der Menschenrechts-Beauftragte des Macristen-Regimes Carlos Avruj hingegen findet die Straferlasse für Mörder und Folterer der Diktatur ganz in Ordnung (siehe: eldestapeweb.com).
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Der Tod kommt mit der Polizei

vor ungefähr 3 Monaten

Pro Scrito

Argentinische Polizisten schießen wieder mal auf Kinder: Diesmal nicht bei einem Faschingsumzug, sondern bei der Erstürmung eines Speisesaales für hungernde Kinder.
Der Tod kommt mit der Polizei

Der Tod kommt mit der Polizei

Cred. politicargentina.com

In der Stadt Lanús, im Einzugsbreich der Hauptstadt Buenos Aires, wo ein Interpol-gesuchter Freund des honorablen Präsidenten Bürgermeister ist, führten auf Anordnung des Sicherheitsbeauftragten der Stadt-Gemeinde, Polizeieinheiten vor ein paar Tagen Verkehrs-Kontrollen durch.

Der Ort für diese Polizei-Operation war, manche sagen, mit Absicht, etwas unglücklich gewählt:
Genau vor dem Eingang zu einem Sozial-Auspeisungszentrum für Kindern mittelloser Eltern, wurde großmächtig und großräumig alles abgesperrt und abgeriegelt.

Mitarbeiter des Sozial-Auspeisungszentrums ersuchten die Polizisten um eine geringfügige Verlagerung der ganzen Szenerie, um den Kindern das Betreten und Verlassen des Auspeisungszentrums zu ermöglichen.

Genau dies hatte fatale Folgen: Die (so erklärte der Sicherheitsbeauftragten Diego Kravetz ob dieses Ersuchen schwer geschockten) Polizisten, stürmten in das Auspeisungszentrum, schlugen die Einrichtung kurz und klein, verprügelten die anwesenden Kinder, schossen mit Soft-Munition aus nächster Nähe auf Personen, setzten Pfeffergas ein, und ließen selbstverständlich auch die MitarbeiterInnen nicht ungeschoren. Augenzeugen berichten, es war im Krieg.
Die stolze Bilanz dieses Polizeieinsatzes: Zahlreiche verletzte, angeschossene Kinder und Mitarbeiter, sowie 3 von der Polizei verschleppte Kinder (wahrscheinlich die 3 am meisten aufsässigen und aufmüpfigen, oder so ...)
Und was besonders traurig ist: Einer schwangeren Mitarbeiterin, wurde der Fötus aus dem Bauch geprügelt.

Man muss ein Polizist sein. Stark und mutig.

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Der deutsche Sportschuh-Hersteller Puma schloss seine drei Werke in Argentinien

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

In Anblick dessen, wie sich das Land aktuell präsentiert, beschlossen wir die Werke stillzulegen, sagten sie.
Der deutsche Sportschuh-Hersteller Puma schloss seine drei Werke in Argentinien

Der deutsche Sportschuh-Hersteller Puma schloss seine drei Werke in Argentinien

Es sind etwa 130 Arbeiter, die nun vor dem Nichts stehen, darunter etliche mit über 30jähriger Betriebszugehörigkeit.

Um den Abtransport der Produktions-Maschinen des stillgelegten Werkes in Sanagasta zu verhindern, errichteten die entlassenen Arbeiter gegenüber der Fabrik ein Protest-Camp.

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Nationaler Protestmarsch der Lehrer mit dem Ziel Buenos Aires

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

Für den 22. März wurde zur Abschlusskundgebung des Nationalen Protestmarsches der Lehrer auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires aufgerufen.
Nationaler Protestmarsch der Lehrer mit dem Ziel Buenos Aires

Nationaler Protestmarsch der Lehrer mit dem Ziel Buenos Aires

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Schon Tage zuvor formierten sich in den Provinzen Protest-Märsche der Lehrer mit dem Marsch-Ziel Bundeshauptstadt.

Die Lage gewann an Dramatik durch die Ansage der Innenministerin, dass die Polizei ab nun auf Demonstranten jeglicher Art schießen würde.
Eine Kostprobe davon gab es bereits, als am Vortag die Mutter eines demonstrierenden Halbwüchsigen vorsichtshalber von den Sicherheitskräften erschossen wurde.

Aussagen des honorablen Präsidenten und seiner noch mehr honorablen Mitstreiter, dass öffentliche Schulen wertlos seien, Werbekampagnen mit Werbung für private Schulen und Schlechtmachen von Kindern an öffentlichen Schulen, das weitere Festhalten an einem Aussetzen der gesetzlich vorgeschriebenen Lohnverhandlungen, Versuche das in der Konstitution verankerte Streikrecht auszuhebeln, die Absicht nicht regimekonforme Gewerkschaften aufzulösen, bis hin zum Infrage-Stellen von der Sinnhaftigkeit von allgemeinen, öffentlichen Wahlen, waren nicht unbedingt dazu angetan, die ausreichend erregten Gemüter abzukühlen.

Es kam eine halbe Million von Menschen, um das öffentliche Schulwesen zu verteidigen.

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Lehrer können rechnen

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

Lehrer können rechnen

Lehrer können rechnen

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Das Hinschicken von Polizeibeamten zu Schulen, um Lehrer zu überprüfen, ob sie mit dem Regime konform gehen oder oder nicht, das Anfertigen schwarzer Listen, das Anbieten von Belohnungen für gute Lehrer, um eventuell regime-untreue Lehrer-Kollegen zu bespitzeln, etc. etc. hat offensichtlich nicht all zu viel dazu beigetragen, um das Problem, dass einerseits die Inflationsrate bei über 40% liegt und dass andererseits das Angebot zur Erhöhung der Gehälter von 9000 Pesos (580 US$/540 €) pro Lehrer nur 18% beträgt.

Es scheint allergings, dass die Lehrer rechnen können, und realisierten, dass das Annehmen dieses großzügigen Angebots ein großer Reallohn-Verlust wäre.

Zwischenrufe aus regimefreundlichen Kreisen, wie jener der Vize-Präsidentin, dass Lehrer-Sein ohnehin nur ein Halbtages-Job ist, waren ebenfalls nicht dazu angetan, dass etwas angespannte Klima zu verbessern.
So marschieren die Lehrer weiterhin für würdige Löhne.

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Die Protestwelle in ganz Argentinen geht weiter

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

Es scheint, dass die Menschen nicht mehr ganz so glücklich mit dem Macristen-Regime sind. Obwohl der ehrenwerte Präsident nicht glaubt, dass Protestmärsche und Streiks Werkzeuge der Demokratie sind, sind die Menschen auf der Straße. Denn eine Sache ist, was ein jemand glaubt, und eine andere Sache ist, was die nationale Verfassung allen garantiert.
Die Protestwelle in ganz Argentinen geht weiter

Die Protestwelle in ganz Argentinen geht weiter

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Und irgendwie ist das auch ziemlich logisch: Schon seit Amtsantritt ist das Regime unfähig eine gute Nachricht, die Wirtschaft betreffend zu geben, ganz im Gegenteil: Tausende von Unternehmen mussten schließen, weil sie entweder nicht in der Lage waren die Preis-Steigerungen von bis zu 6000% für Licht, Gas und Wasser zu zahlen, oder weil sie nicht mit der, durch das Regime freigegebenen, unkontrollierten Einfuhr konkurrieren konnten, die ja logischerweise zu Anbeginn mit Kampf-Preisen antrat, um inländische Unternehmen zu abzuwürgen.

Mittlerweile sind auch importierte Waren teuer geworden, mehr als eine halbe Million Arbeiter sind willkürlich entlassen worden, statt der versprochen Null-Armut, befindet sich 1 von 3 Argentinier jetzt in Armut, statt der versprochenen Null-Inflation, erreicht die Inflation Rate mehr als 40%, mit der konsequenten Abwesenheit des Staates im Sicherheits-Bereich, im Bereich der Gesundheit, mit Senken der Löhne und Renten, den Verletzungen von Verfassungsrechten (z. B. das Recht auf Lohnverhandlungen), etc. etc. bleiben die Menschen nicht mehr zu Hause sondern marschieren in den Straßen, in jeder Stadt, im ganzen Land.

Gewerkschaftsbünde, deren Funktionäre nicht den Bestechungsversuchen durch das Regime erlegen sind, rufen zu einem General-Streik am 30. März 2017 auf.

Mit den bevorstehenden Märschen für den Nationalen Tag der Erinnerung (24. März) und für den Veteranen-Tag und die Gefallenen im Malvinas-Krieg, könnten einige weitere Probleme für das Regime erwartet werden, da das Regime beide Feiertage vom Kalender entfernt hat, um sie nach ein paar Tagen, dank öffentlichen Drucks, wieder in den Feiertagskalender aufzunehmen.

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Enorme Beteiligung an den Protestmärschen

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

Enorme Beteiligung an den Protestmärschen

Enorme Beteiligung an den Protestmärschen

Drei Tage aufeinander Protestmärsche:
Den Anfang machte der Marsch der Lehrer, denen die Lohnverhandlungen verweigert werden, am 6. März 2017.
An darauffolgenden Tag der Marsch eines regierungsnahen Gewerkschaftsbundes, wo ein Generalstreik angekündigt werden sollte, was aber aufgrund Verhandlungen des Regimes mit den Gewerkschaftsführern ausblieb, was seinerseits fast zum Lynchen der Gewerkschaftsführer durch die aufgebrachte Menge führte.
Und am 8. März 2017, dem internationalen Frauentag, der Marsch der Frauen, der, wie nicht anders zu erwarten in Zeiten des angwandten Neoliberalismus, mit Polizeiwillkür Übergriffenen bewaffneter Eingaiten auf Frauen und Frauengruppen endete.

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6. Márz: Lehrerstreik und Protestmärsche in ganz Argentinien

vor ungefähr 4 Monaten

Pro Scrito

6. Márz: Lehrerstreik und Protestmärsche in ganz Argentinien

6. Márz: Lehrerstreik und Protestmärsche in ganz Argentinien

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Die Repräsentanten des Macristen-Regimes waren mit Slogans wie Null-Armut, Null-Inflation etc. vor nahezu 2 Jahren zur Wahl angetreten.

Die Zahl der Armen ist um etwa 2 Millionen gestiegen, die Inflationsrate liegt über 40%.
Nachdem der Lohnverhandlungs-Abschluss der Banker-Gewerkschaften mit den Banken vom Macristen-Regime per Dekret außer Kraft gesetzt wurde, traf es als nächstes die Lehrer der öffentlichen Schulen:

Hier wurden gleich die gesetzlich vorgeschriebenen Lohnverhandlungen direkt vom Macristen-Regime ausgesetzt.

Die Lehrer nahmen dies, wie zu erwarten nicht einfach so hin: Trotz Morddrohungen an Gewerkschaftsvertreter und deren Familien von regime-nahen Kreisen, wurde zum Streik und zu Protestmärschen aufgerufen.
Die Beteiligung am Lehrerstreik ist 95%, die Zahl der Teilnehmer am Protestmarsch in der Bundeshauptstadt liegt bei 50.000 Personen.

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Yerba-Mate gratis: Protest der Mate-Bauern

vor ungefähr 4 Monaten

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Yerba-Mate gratis: Protest der Mate-Bauern

Yerba-Mate gratis: Protest der Mate-Bauern

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Ein Argentinier kann nicht ohne Mate leben, dieser Tee, dieses Aufgussgetränk, oder nenn' es, wie du willst.
Es ist normal, es ist Standard, den Mate-Becher in der Familie oder unter Freunden kreisen zu lassen.
Nur Ausländer aus nördlichen Ländern können es sich leisten zu sagen, ich mag Mate nicht, weil ja ohnehin bekannt ist, dass sie etwas seltsam sind.
Die Yerba Mate (das getrocknete Mate-Kraut) wird im nordöstlichen Argentinien produziert und die Verwendung war nicht nur auf Argentinien beschränkt: Es gab Exporte bis hin in den Nahen Osten.
Gab es.
Das Regime der Macristen öffnete den Import auch für Yerba Mate. Zum Wohl des Konsumenten, sagten sie.
Tatsache ist, dass die Endverbraucher-Preise für Yerba Mate explodiert sind (neoliberale Importeure wollen halt auch gut leben) und den Produzenten wird immer weniger bezahlt: Sie erhalten, wenn's gut geht, etwa 5% des Verkaufspreises.
So gesehen ist es kein großes Wunder, dass die Produzenten von Yerba immer unglücklicher wurden und eines Tages beschlossen, in die Hauptstadt zu pilgern und dort vor dem Hauptsitz des Regimes, aud der Plaza del Mayo, zu protestieren, und aus Protest ihre Yerba Mate den Leuten zu schenken, mit der Argumentation, dass mit dem was die neoliberalen Unternehmer bezahlen, kann die Yerba ja auch gleich verschenkt werden.

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Manchmal muss

man sich die

Farben erträumen

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